WeberHaus 544B6104 DxO Kopie Kopie

Jenseits der Norm – Eine Villa mit Panoramablick

Einen reizvollen Panoramablick in Richtung Zürichsee genießt man auf der Dachterrasse der Villa von Nina und Roger Mercanti (Namen von der Redaktion geändert) im Kanton Schwyz. Ursprünglich war geplant, auch den Wohnbereich auf dieser Ebene anzulegen, doch das Wohl seiner Kinder und deren Wunsch nach Freiraum waren dem Ehepaar wichtiger als der Genuss des Rundumblicks von den Gesellschaftsräumen aus. (Fotos: WeberHaus)

Plakativ in Szene gesetzt ist allein schon die Hausnummer des neuen Eigenheims der Familie Mercanti. „Wir sind gerne etwas abseits der Norm“, erzählt Roger Mercanti. „Ein Freund von uns ist Grafiker und Drucker. Er hat diese Hausnummer für uns entworfen und gedruckt.“ Dieses auf einem idyllischen Fleckchen Land am Zürichsee thronende Haus tritt tatsächlich aus dem üblichen Häuserallerlei hervor. Dies merkt man auch, wenn man die Gartenseite betrachtet. Hier überrascht das im Bauhausstil entworfene Einfamilienhaus mit zwei über dem Untergeschoss auskragenden hellen Kuben, die von eckigen dunklen Säulen getragen werden. Des Weiteren geben große Verglasungen, ebenfalls dunkel gerahmt, im Inneren den Blick frei auf das türkisblaue Wasser des Pools und den Zürichsee am Horizont.

Viele Freiheiten

Auf eine ganz individuelle Gestaltung ihres neuen Zuhauses hatten die Bauherren Wert gelegt. Selbstverständlich gab es für das Hanggrundstück in der Gemeinde Nuolen am Oberen Zürichsee Auflagen. So waren beispielsweise die Dachform, die Farbgebung und der Minergie-Standard, der höchste Energiestandard für Niedrigenergiehäuser in der Schweiz, vorgeschrieben. Ohne Einschränkungen waren die Bauherren hingegen bei der Wahl des Unternehmens, mit dem sie ihr neues Eigenheim verwirklichten.

„Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis war uns wichtig“, schildert der Bauherr die Überlegungen von sich und seiner Frau. „Wir setzten auf eine hohe Qualität und eine ansprechende Ästhetik, die jedoch nicht zwingend im Luxussegment angesiedelt sind.“  Nach dem Vergleich von insgesamt 20 Hausherstellern führte das Ehepaar mit den Beratern von drei Unternehmen ein persönliches Gespräch. Die Wahl fiel dann schlussendlich auf WeberHaus. „Der Berater dort ist auf uns eingegangen, hat unsere Wünsche auf Anhieb verstanden und konnte alle unsere Fragen beantworten“, begründet Roger Mercanti die Entscheidung der Familie. Die architektonische Planung des Objekts legte der Berater vertrauensvoll in die Hände des Architekten Marco Patone. Er stellte sich mit Bravour den Herausforderungen des Hanggrundstücks.

Ein Hauch von Luxus

Um den Bewohnern das bestmögliche Panorama zu bieten, positionierte der Architekt das Haus am obersten Rand des Hanggrundstücks. Über den Hauseingang gelangt man in eine helle Diele mit großflächigen Verglasungen. Linkerhand führt eine Tür direkt in die ins Haus integrierte Garage. Geradeaus kann die Hausherrin Nina Mercanti die Patienten in ihre Praxis für Physiotherapie geleiten. Außerdem finden Übernachtungsgäste rechterhand ein Zimmer mit eigener Toilette vor.

„Unser Haus ist praktisch und zugleich spannend gestaltet: Jeder Raum bietet etwas anderes, teilweise Überraschendes.“

Bauherr Roger Mercanti

Die in Richtung Garten weisenden Räumlichkeiten beherbergen Sportgeräte, eine Sauna, eine Dampfdusche sowie einen Turn- und Spielbereich für die beiden Töchter. „Unsere Kleine liebt das Turnzimmer über alles, die größere Tochter nutzt vor allem das Wohnzimmer für Gesellschaftsspiele“, beschreibt Roger Mercanti die räumlichen Vorlieben seiner Töchter. Die Wohnebene nebst Koch- und Essbereich befindet sich eine Etage tiefer und bietet über große Schiebefenster Zugang zu einer Terrasse, die teils geschützt unter dem Kubus gelegen ist und teils sonnenverwöhnt den breiten türkisblauen Swimmingpool säumt. Auch dieser rangiert auf der Liste der Lieblingsplätze nicht nur bei den Töchtern weit oben.

Symbiose mit der Natur

„Wann immer es möglich ist, sind wir in unserem schönen Garten und mitten in der Natur“, erklärt der Bauherr. Bereits bei der Planung war dieser Wunsch Maxime. Dabei wurde darauf geachtet, fließende Übergänge zwischen Wohnraum und Umgebung zu schaffen. So gibt es zum Garten hin beispielsweise einen Raum, der wie eine Loggia konzipiert ist. Er verfügt über drei feste Wände, eine davon mit einem riesigen Panoramafenster durchbrochen, und öffnet sich in Richtung Pool und Garten. Auch im Obergeschoss verschmelzen Innen- und Außenräume. So kann sowohl über die Rückzugsräume der beiden Töchter als auch über das Elternschlafzimmer, das über eine Ankleide und ein eigenes Duschbad verfügt, die Dachterrasse betreten werden.

Freiluftwohnzimmer mit Seeblick: Ein Ensemble von Loungemöbeln auf einem Rasenteppich lädt auf der Dachterrasse zum Verweilen ein.

Diese wirkt aufgrund des gemütlichen Loungemöbelensembles, das auf einem großen Rasenteppich angeordnet und mit einer Anpflanzung aus Bonsaibäumchen und anderen Zierpflanzen begrünt wurde, wie ein Outdoor-Wohnzimmer. „Den Rasenteppich von Tisca Tiara haben wir auf der Giardina, der Gartenmesse in Zürich, entdeckt“, berichtet Roger Mercanti stolz. „Er macht die Terrasse sofort viel wohnlicher als diese große Fläche mit Feinsteinzeugplatten.“  Alles von Familie Mercanti mit Liebe ausgewählt. Einiges wurde sogar mit viel handwerklichem Geschick in Eigenleistung erbracht. Dies ist in jedem Winkel des Anwesens zu spüren. Dieses bewusste Gestalten ist wohl das Geheimnis, das begründet, warum das Ehepaar und seine beiden Töchter hier so gerne leben.

 


DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN:

HOCHWERTIGE ARCHITEKTUR UND KOMFORTABLES WOHNEN

SKYHOUSE – DEM HIMMEL SO NAH

Teile diesen Beitrag