Cero

Großzügiger Anbau schafft Freiraum für die ganze Familie

Mit einem schmucken Anbau verwandelte Familie Keijer aus Den Haag in den Niederlanden ihr feines, aber kleines Backsteinhaus in eine lichtdurchflutete Familienresidenz. (Fotos: Solarlux)

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Mission erfüllt: Dank des Anbaus hat  Familie Keijer endlich mehr Platz zur Verfügung.

Der Anfang

Es ist die Geschichte einer ganz normalen Familie mit ihren ebenso alltäglichen Wünschen und Bedürfnissen. „Wir sind eine Familie mit zwei Kindern. Der Ort, an dem unser alltägliches Leben stattfindet, ist das große Wohnzimmer mit integrierter Küche. Hier essen wir, für die Kinder ist es ein Spielplatz, ich arbeite auch dort und entspanne mich abends mit einem Buch“, erzählt die Hausherrin Margreet Keijer. Demgegenüber stand jedoch die Wohnsituation der Familie in einem rundum gemütlichen Backsteinhaus im niederländischen Den Haag. Denn ausgerechnet der Wohnraum war viel zu klein. Gedankenspiele kreisten und kurzzeitig wurde sogar ein Umzug erwogen. Doch letztlich war es für kein Familienmitglied eine ernsthafte Option, das lieb gewordene Heim aufzugeben. Als einzige Alternative blieb daher nur ein Anbau, dessen Entwurf die Hausherrin Margreet Keijer selbst übernahm.

Wie aus einem Guss

Schon im Verlauf der ersten Überlegungen begriff Margreet Keijer, welche große Chance das Vorhaben bot. Schließlich war niemand mit den Gegebenheiten so vertraut wie sie. Die Idee: Mit einem Anbau den perfekten Freiraum für die Familie schaffen. Seinen Ausdruck fand der Gedanke in einer klaren Linienführung, ohne sichtbare Übergänge vom alten in den neuen Raum, der ebenso schwellenlos auf die Terrasse fortgeführt werden sollte. Innerhalb weniger Wochen entstand so auf dem Papier ein moderner, luftiger Anbau. Einerseits bildet er mit seiner üppigen Verglaung einen Kontrast zur niederländische Backsteinarchitektur, andererseits verbindet er sich gekonnt mit dem Haus.

Anbau

Oben: Ob nach rechts oder nach links: Das dreiflügelige Designschiebefenster lässt sich ganz flexibel nach beiden Seiten öffnen. Unten links: Herrlicher Blickfang in der Nische – Für eine ungehinderte Aussicht in den Garten wurde der Kamin über Eck gestaltet. Unten rechts: Schwellenlos gestaltet unterstreicht der markante Anbau den Herzenswunsch der Familie, innen und außen miteinander zu verschmelzen.

Maximale Transparenz dank Schiebefenster

Vor der endgültigen Realisierung gab es allerdings noch eine große Hürde zu meistern: Welche Art von Fenster sollte verwendet werden, um den fliesenden Übergang von innen nach außen zu gestalten? Eine klassische Fensterlösung kam nicht infrage. Für die perfekte Illusion eines grenzenlosen Wohnraums wünschte sich die Familie eine ganz flächige Transparenz. Sie  sollte idealerweise vom Boden bis zur Decke  in Form nahezu unsichtbarer Fensterelemente bestehen. Die Suche nach diesem letzten, aber entscheidenden Puzzleteil führte das Paar schließlich auf eine Wohnmesse. Dort entdeckten sie das Schiebefenster „cero“ von Solarlux. Bereits auf den ersten Blick war beiden klar, dass die schmalen Rahmen und Profile des Systems ideal dazu geeignet waren, ihre Anforderungen zu erfüllen. So lösen die großflächigen Glasflügel von „cero“, kombiniert mit den nur etwa zwei Finger breiten Profilen – ästhetisch wie funktional – die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum auf.

 

Licht und Weite

Nach kurzer Überlegung entschied sich die Familie für eine dreiflügelige Ausführung des Systems, die man per Hand oder ganz bequem motorisiert bis auf ein Element öffnen bzw. zusammenschieben kann. Wahlweise lässt sich der mittlere Flügel dabei nach rechts oder nach links platzieren. Ein kleines Detail, an dem sich wiederum zeigt, wie flexibel Margreet Keijer plante. Sie wollte den Wohnzimmerbereich perfekt nach der Sonne ausrichten und weit hinein mit freundlichem Tageslicht zu verwöhnen. Um den lichten Charakter des Ensembles zu verstärken, wurde der Innenbereich selbst in einem strahlenden Weis gehalten. Und noch einen Blickfang gibt es hier: Weit vorne im Raum wurde – ohne den Blick vom Garten abschweifen zu lassen – über Eck ein gemütlicher Kamin platziert. An kühlen Abenden verbreitet er mit seinem knisternden Feuer wohlige Wärme und viel Gemütlichkeit.

Anbau

Oben links: Ob per Hand oder motorisiert: Bequem und vor allem sehr laufruhig lässt sich „cero“ bis auf ein Element zusammenschieben. Oben rechts: Schmale Rahmen und Profile sorgen für zusätzliche Transparenz der Elemente, die auf drei Laufschienen lagern. Unten: Wie aus einem Material gegossen wirkt der Boden des Innenraums, der durch das helle Grau der Terrasse seine natürliche Fortsetzung erfährt.

Innen und außen

Getrennt werden Innen- und Außenbereich nur durch eine schmale Führungsschiene, die absolut flach eingelassen wurde und die Anforderungen an eine barrierefreie Gestaltung erfüllt. So ist es auch kein Wunder, dass das helle Grau des Terrassenbelags wie eine Spiegelung des Innenbodens wirkt, fortgesetzt bis in das dunkle Grün des satten Rasens hinein. Sein Pendant findet das Ensemble schließlich in dem gegenüberliegenden Pavillon, der die modernen Linien des Anbaus erneut aufnimmt. Eine gelungene Umsetzung, über die sich Margreet Keijer nach wie vor freut: „Gerade im Sommer perfekt für unsere Familie, die Kinder haben unendlich viel Platz zum Spielen und wir selbst alles, was wir zum Leben brauchen, um uns herum.“


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