Ausstellung

Veranstaltungstipp: Ausstellung Korea NOW!

Zeitgenössisches Kunsthandwerk und Design – Die Ausstellung „Korea NOW! Korean Crafts & Design in Munich 2016“ präsentiert einen Einblick in das vielfältige Designs Südkoreas. Bewundert werden können im Bayerischen Nationalmuseum vom 20. Februar bis 28. März 2016 Schmuck, Keramik und Möbel sowie Objekte aus Papier, Metall und textilen Materialien.

Im Bayerischen Nationalmuseum in München werden rund 300 Objekte koreanischer Designer vorgestellt. Das Besondere: Gezeigt wird die Verschmelzung der Traditionen mit innovativen Techniken, die sich in Qualität und unverwechselbarer Ästhetik der Exponate ausdrückt. Durch Experimentierlust in Verbindung mit Elementen des Kulturellen ist eine moderne und zugleich überraschende Formsprache entstanden; die gegenwärtige koreanische Ästhetik steht unter dem Prinzip der Einfachheit und Natürlichkeit, Sinnlichkeit und Schönheit. Ergänzend zeigt die Ausstellung eine Videoprojektion, die eine Auswahl der beteiligten Designer und Kunsthandwerker vorstellt.

Weitere Infos zur Ausstellung erhalten Sie hier.

Impressionen von der Ausstellung

WEB-CHOI Byoung-hoon, afterimage 011-372

„Afterimage 011-372“ von CHOI Byoung-hoon
Der Künstler verwendet natürliche Materialien und verbindet in seinen Arbeiten Funktionalität mit Ästhetik. Dieses Gefäß wurde aus Roteiche gefertigt. Die dunkle und glatte Oberfläche erhielt ihre künstlerische Vollendung, indem sie nachträglich mit koreanischem Lack (Ottchil) bestrichen und anschließend mehrmals geschliffen und poliert wurde. (Foto: CHOI Byoung-hoon, Courtesey of Seomi International)

 

WEB-JUNG Ku-ho, Pyongyang Truhe mit kleinen Chrysanthemen, 2016 -® JUNG Ku-ho, Courtesey of Choeunsook art & lifestyle Gallery

„Pyongyang Truhe mit kleinen Chrysanthemen“ von JUNG Ku-ho
Feingliedrige Ornamente aus Kupfernickel (Jangseok) dienen der Verzierung und Stabilisierung der Oberfläche der Truhe. Diese funktionalen und ästhetischen Elemente gehen auf die Handwerkskunst der nordkoreanischen Stadt Pyongyang zurück. Der Künstler hat sie großformatig und opulent neuinterpretiert und statt Holz- Metallblätter auf der künstlichen Marmorplatte angebracht. (Foto: JUNG Ku-ho, Courtesey of Choeunsook art & lifestyle Gallery)

 

WEB-GIO Ki-sang, Honorable Table, 2015-2016 -® GIO Ki-sang

„Honorable Table“ von GIO Ki-sang
Schlichte Messingschalen zählen zu den ältesten Geschirrformen Koreas. Sie wurden von der Königsfamilie und Adeligen bei Ritualen verwendet, haben eine antibakterielle Wirkung und bewahren die Temperatur der Speisen. Durch die Einbindung weiterer Materialien wurde die Funktionalität des Messings erhöht. Der Künstler hat die traditionelle Form der Schale mit Deckel und hohem Fuß zeitgemäß weiterentwickelt. (Foto: GIO Ki-sang)

 

WEB-PARK Wonmin_Haze Stool_05

„Haze Stool“ von PARK Won-min
Die Stühle und Hocker zeichnen sich wegen ihres ungewöhnlichen Materials – Harz – durch eine besondere Materialästhetik aus. Mit unterschiedlichen Farbtönen gemischt wird es in geometrische Formen gegossen, die der Designer zu Möbeln zusammensetzt. (Foto: PARK Won-min, Courtesy of Carpenters Workshop Gallery)

 

WEB-BAHK Jong-sun, Trans-14-005, 006, 007, 2015 -® BAHK Jong-sun, Courtesey of Seomi International

„Trans-14-005, 006, 007“ von BAHK Jong-sun
Schlichtheit, Natürlichkeit und perfekte Proportionen des Designs wurden von der Ästhetik der Joseon Zeit (1382–1910) inspiriert. Gleichzeitig bricht die Zusammensetzung von Linien und Farben mit traditionellen Formen. Zusammengesetz ergeben die Einzelteile aus Naturholz ein Bett, getrennt können sie als Bänke unterschiedlichen Formats genutzt werden. (Foto: BAHK Jong-sun, Courtesey of Seomi International)

 

WEB-SHIN Hae-lim, Der Regen der Zeit, 2015 -® SHIN Hae-lim

„Der Regen der Zeit“ von SHIN Hae-lim
Die bunten Stoffe wurden mit einer Nadel vertikal aneinander gefügt. Das Werk drückt die wiederholende Tätigkeit des Nähens und Zusammensetzens aus. Die Künstlerin stellt Ihre durch Heirat und Familienleben entstandene Entfremdung vom eigenen Leben als künstlerisches Individuum dar. Die Wiederholung spiegelt einen Selbstheilungsprozess, bei dem Fragmente aus der Erinnerung verbunden und neu verarbeitet werden.  (Foto: SHIN Hae-lim)

 

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