Natur

Des Kay’sers neue G’schichten: Inspirationsquelle Natur

NaturWo lassen sich Designer und Künstler gerne inspirieren? In der Natur! Auch ich bringe immer wieder viele Designelemente in meinen Kreationen und in meiner Einrichtungsberatung unter, die ich während meiner Spaziergänge mit meinem Hund Emmi entdecke. Fotos: Kay Rainer

Aber so richtig fasziniert war ich , als ich während meines Toscana Urlaubs beim Kaffeetrinken in der schönen Stadt Lucca, der Geburtsstadt Puccinis, nicht weit von Pisa entfernt, eine interessante Entdeckung gemacht habe. Die Inspirationsquelle von Camouflagemustern, die ich ja auch schon selbst in Kollektionsteilen verwendet habe.  Die Baumstämme um uns herum in Luca hätten entweder mit Stoff überzogen, oder die Fotos davon gleich für den Druck der Stoffe 1:1 verwendbar werden können.

Die Natur als Vorbild

NaturVon welchen Bäumen spreche ich? Die Platane (Platanus x acerifolia) ist der bekannteste Vertreter, an deren Stämmen sich durch das schuppenförmige Abblättern der Borke ein interessantes Rindenmuster bildet. Dieses entsteht am Stamm der Bäume, wenn sich die Borke dort jährlich in dünnen Platten löst und dabei ein bizarres Mosaik aus weißgrauen und grünlichen Bereichen hinterlässt.

Das Flecktarn / Camouflagemuster wurde ab 1935 von Johann Georg Otto Schick im Auftrag der Waffen-SS in verschiedenen Varianten entwickelt, und ist ein heute international gebräuchliches Tarnmuster, bei dem farbige unregelmäßige Flecken oder Punkte auf einem Grundton angeordnet werden.

Flecktarn wird für Tarnkleidung und Tarnanstriche von Gerät, Ausrüstung und Gebäuden verwendet. Durch die Anordnung der Flecken soll ein optisches Verschwimmen der Umrisse des Körpers bewirkt werden, wodurch es dem Feind erschwert wird, das Gesehene als getarnte Person zu identifizieren.

NaturVerschwimmen im Bereich Fashion oder Lifestyle sollen die Muster heutzutage natürlich nicht, denn ganz im Gegenteil – der richtige Mix macht ein interessantes Erscheinungsbild, was nach wie vor zeitlos von uns Designern und Stylisten zum Einsatz kommt.

Herzlichst,
Ihr Kay Rainer

PS: Meine weiteren Blogartikel finden Sie hier.

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