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Jung und talentiert: Newcomer-Designer

DEsigntalent rebekka schraml

Newcomer-DesignerNewcomer-Designer Rebekka Schraml braucht kein Aha-Erlebnis, um kreativ zu werden. Für sie ist der Alltag Inspiration genug. Ihr Motto: Augen offen halten, weiterdenken und immer neue Wege gehen – aber auf keinen Fall gerade, denn die sind ihr viel zu langweilig.

Monaco und Liechtenstein sind absolut inspirierend für Rebekka Schraml aus Frankfurt am Main. Um auf neue Ideen zu kommen, muss sie aber nicht jedes Mal in den Urlaub fahren, denn gemeint sind ihre beiden Katzen. Die tierischen Mitbewohner sind auch der Grund für ihr neues Projekt „Catzign – Dezign for Cats and Catlovers“. Das sind Möbel für Samtpfoten in Form einer Wolke und einer Blume, die aus nachhaltigen und stabilen Wabenplatten hergestellt werden. „Mit ‚Cloud‘ und ‚Bloom‘ möchte ich einen ästhetischen Gegenentwurf zu den klassischen Kratzbäumen bieten. Mit ihren Rundungen vereinen sie die Grundbedürfnisse des Kletterns, Schlafens, Kratzens und Spielens“, erzählt die Absolventin der Bauhaus-Universität in Weimar. Man kann die Möbel sowohl an die Wand montieren als auch auf den Boden stellen. Aber auch ohne Katze sind sie als stabile Regale ein echter Blickfang.

Beobachtung ist die Basis

Newcomer-DesignerRebekka Schramls „Catzign“-Idee basiert auf alltäglichen Beobachtungen – die Basis aller Entwürfe der gebürtigen Bayerin. „Ich bin quasi in einem Tante-Emma-Laden aufgewachsen. Hier trifft man die ganze Bandbreite verschiedener Leute. Ich habe schon als Kind beobachtet und Begegnungen in mir aufgesaugt. Bis heute nehme ich Stimmungen, Verhaltensweisen und den Umgang miteinander intuitiv wahr.“ Diese Gabe, wirklich beobachten zu können, ist ein großer Vorteil, wenn es darum geht, Bedürfnisse und den eigenen Anspruch an Ästhetik geschickt miteinander zu verweben. Einfach macht es sich Rebekka Schraml auf ihrer Reise von der Beobachtung über die Idee bis hin zur Entwicklung und dem Endprodukt nie. Gerade Wege mag sie nämlich nicht! Die Powerfrau mochte die Dinge auf den Kopf stellen, um zu sehen, was dann Neues entsteht. Wie lange die Reise auch dauert, was auch immer sie währenddessen erwartet, am Ende hat sie stets ein Ziel vor Augen: Wohlgefühl und Neugierde auslösen und den Startschuss für Kommunikation geben. Nun wünscht sich die Designerin, dass dies auch bei ihren neuesten Werken „Bloom“ und „Cloud“ geschieht und die Möbel sowohl bei Katzen als auch ihren Besitzern großen Anklang finden. Wir drücken ihr fest die Daumen!

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Fotos: Porträt: Andrea Emma Eßbach, Catzign: Tarik Calgici

Mehr Infos unter: www.rebekkaschraml.de

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