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Villa mit Urlaubsflair

In privilegierter Lage auf Rügen hat Familie Berger (Name von der Redaktion geändert) mithilfe eines erfahrenen Architekten ihren Traum vom eigenen Heim verwirklicht. Durch eine raffinierte Anordnung der Häuser auf einem Hügel hat sie durch die großen Verglasungen ihrer Bauhausvilla einen beneidenswerten Panoramablick. (Fotos: Arge-Haus)

Villa

Eine Dresdener Firma gab den Anstoß zur Erschließung des Baugebiets auf der Insel Rügen. Bei der Bebauung wurde viel Gespür für das ökologische Umfeld bewiesen. Auch das Bedürfnis der einzelnen Bauparteien nach Privatheit inmitten eines Touristengebiets spielte eine wichtige Rolle. Entstanden ist ein Quartier mit Doppelhäusern am Fuß des Hangs und exklusiven Einzelhäusern in höherer Lage. Der Anspruch war, dass durch die Begegnung von Mensch und Natur eine ihre Umgebung bereichernde Architektur entstehen sollte.

 

Ein überzeugendes Konzept

Dieses einfühlsame Vorgehen bei der Erschließung und der nachfolgenden Bebauung war sicherlich auch für Maria und Theo Berger ausschlaggebend, sich für ein Grundstück an eben diesem Ort zu entscheiden. Bei dem für dieses Gebiet ausgeschriebenen Architektenwettbewerb erhielt der Massivhaushersteller Arge-Haus, ein in der Region bekanntes und renommiertes Unternehmen, den Zuschlag. Zusammen mit erfahrenen Architekten und Planern der Firma machte sich das Ehepaar mit zwei Kindern daran, ihre Villa in intensiver Planungsarbeit und mit zahlreichen Vor-Ort-Terminen feinfühlig in die natürlichen Gegebenheiten einzupassen. „Sie brachten sich viel ein und konzipierten mit“, erzählt Mario Schmuck, der für die Konzeption des Bauvorhabens verantwortliche Architekt.

 

Rigide Vorgaben

Die Terrasse ist mit einem Ganzglasgeländer ohne Stahl eingefasst, das den Bergers freie Sicht in die grüne Umgebung gewährt.

Der Bebauungsplan für dieses Areal war sehr streng: Für dort zu errichtende Wohnhäuser schrieb er in Anlehnung an den Bauhausstil eine Cubiculumoptik vor sowie ein Staffelgeschoss und ein Flachdach mit Attika. Unter einem Staffelgeschoss versteht man ein im Vergleich zum darunterliegenden Stockwerk zurückspringendes Geschoss, das Raum für eine großzügige Terrasse lässt. Dieser in ihren Grundzügen eher kühlen und schlichten Gestaltung verliehen die Bergers einen einladenden Charakter: Die Fenster im Untergeschoss versahen sie mit Holzschiebeläden und die über Eck angelegte Dachterrasse umrahmten sie mit einem Ganzglasgeländer. Dies garantiert den Bewohnern einen unbeschränkten Rundumblick, selbst wenn sie sitzen oder im Liegestuhl ruhen. Ihr Grundstück begrenzten sie durch eine Natursteinmauer und schufen damit einen Brückenschlag zwischen der von Menschenhand geschaffenen Architektur und der umliegenden Natur.

 

Im Zeichen des Lichts

Das Staffelgeschoss der Bauhausvilla lässt Raum für eine große Terrasse.

Um das Licht ungehindert die Geschosse durchdringen zu lassen, wurde der Wohnbereich im Erdgeschoss offen gestaltet: In bester Positionierung für gute Ausblicke weisen Wohn- und Esszimmer in Richtung Dachterrasse. In der Verlängerung des Esszimmers folgt, durch eine raumhohe Glasschiebetür abtrennbar, die Küche, die man aber auch über eine Tür in der Diele erreichen kann. Ein Arbeitszimmer mit großem Fenster, eine Gästetoilette sowie ein Abstellraum komplettieren das Raumangebot auf oberster Ebene, die aufgrund der Hanglage auch die Eingangsebene darstellt.

 

Reichlich Platz für Groß und Klein

Ein Oberlicht sorgt im innen liegenden Treppenhaus für Helligkeit.

Das innen liegende Treppenhaus, das über ein Oberlicht ebenfalls mit natürlichem Licht versorgt wird, führt hinunter in die privaten Räumlichkeiten der Familie. Von ihrem Schlafzimmer aus gelangen die Eltern über eine Ankleide mit einem schmalen, bodentiefen Fenster in ihr Badezimmer mit Sauna. Zusammen mit den beiden exakt gleich großen Kinderzimmern ist das Schlafzimmer gen Süden gerichtet. Dadurch haben Eltern wie Kinder durch die doppelflügeligen, von hellen Holzschiebeläden gerahmten Fenster einen schönen Blick über den leicht abfallenden Hügel. Die Kinder erreichen ihr Badezimmer über den Flur. Dieses kann bei Bedarf auch von Übernachtungsgästen, die in einem separaten Zimmer auf dieser Ebene unterkommen, genutzt werden. „Im Hang wurde das Untergeschoss als ‚Weiße Wanne‘ ausgeführt“, erklärt der Architekt Mario Schmuck, „um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.“ Demzufolge befinden sich hier die eigentlichen Kellerräumlichkeiten inklusive Abstellkammer und Hauswirtschaftsraum.

An die Zukunft gedacht

Und nicht nur, weil die Bergers in einem der Kinderzimmer Anschlüsse für eine spätere Küchenzeile vorsahen, sind sie in ihrem Haus für viele Jahrzehnte gerüstet. Auch bei der Energieversorgung setzten sie auf eine innovative Technik: So wird die Gas-Brennwerttherme von einer solarthermischen Anlage zur Brauchwassererwärmung unterstützt und eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung verhindert einen zu großen Verlust an Heizungswärme beim Lüften. Darüber hinaus kann in kalten Wintern noch der zwischen den beiden Panoramafenstern im Wohnzimmer platzierte Kaminofen für Wärme sorgen. Mit seinem faszinierenden Flammenspiel unterstreicht dieser aber auch die Atmosphäre eines heimeligen Wohngefühls und absoluter Geborgenheit.

 


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